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Arbeitsgruppe Medical Controlling der GMDS (AG MedCo)

Vorsitzender:
Dr. Jörg Eckardt, Maria Hilf GmbH, Dernbach (Email: Joerg.Eckardt@web.de)  
Stv. Vorsitzende (alphabetisch):
Franz-Hubert Greiff, Bundesknappschaft, Recklinghausen
(Email: h.greiff@t-online.de)
Dr. Dirk Kaczmarek, Sankt Marien-Hospital, Gelsenkirchen (Email: dirk.kaczmarek@marienhospital-buer.de)

Ehrenvorsitzender und Gründer (Gründung im Jahre 1998) - (
V.i.S.d.P.):
Prof. Dr. Andreas Goldschmidt,
C4-Stiftungsprofessur Health  Care Management ...,
Universität Trier

Die Projektgruppe Medizin Controlling (PG MedCo) wurde Anfang 1998 initiiert und am 13. Februar 1998 vom Fachausschuß Medizinische Informatik der GMDS befürwortet. Sie wurde auf Antrag am 20. September 2001 vom Präsidium der GMDS in eine Arbeitsgruppe (AG) umgewandelt. Sie kooperiert eng mit bestehenden Projekt- und Arbeitsgruppen, z.B. der AG Medizinische Dokumentation und Klassifikation sowie der AG Qualitätsmanagement. Die letzten Wahlen für den 3-jährigen Vorsitz fanden am 21.9.2003 in Münster statt.

Ziele:
Die Projektgruppe soll aktuelle Themen des relativ neuen Aufgabengebietes aufgreifen und fachlich bearbeiten:
1) Aufgaben und Stellenwert des Medizin-Controlling in Einrichtungen des Gesundheitswesens (Schwerpunkt Krankenhaus)
2) Anforderungen an ein Krankenhausinformationssystem aus Sicht des Medizin-Controlling
3) Medizin-Controlling und strategisches Controlling
4) Ethische Aspekte im Medizin-Controlling
5) Definition und Selbstverständnis der jeweiligen im Medizinischen Controlling tätigen Berufsgruppen
6) Prüfung der Entwicklung von Leitlinien im Medizin-Controlling
Inhaltliche Schwerpunkte:
Die unter den Zielen genannten Themen sollen nach und nach durch erweiterte Fragestellungen mit wissenschaftlichem und pragmatischem Ansatz ergänzt werden:

(1)

  • Fallgruppen-Management,
  • Disease-Management,
  • Fallkosten-Kalkulation,
  • Angemessenheitsprüfung von medizinischen Leistungen (Fehlbelegung),
  • Kosten-Nutzen-Analysen,
  • Kostensenkungsstrategien,
  • Krankenhaus-/Abteilungsvergleiche.

(2)

  • Standardisierung von Geschäftsvorfällen im Krankenhaus,
  • Definition von allgemeinen Informationsabläufen,
  • Berichtswesen in Krankenhausinformationssystemen,
  • Integration in den Kernbereich Controlling.

(3)

  • Beitrag des Medizin-Controlling für die Zukunftssicherung und Wettbewerbsfähigkeit im Krankenhaus, z.B. prospektive Mengenplanungen, Benutzer-("Kunden-")forschung.

(4)  

  • Einfluß ökonomischer Aspekte auf die Patientenversorgung.

(5)   Definition und Selbstverständnis der jeweiligen im Medizinischen Controlling tätigen Berufsgruppen:

  • Berufsgruppen und deren Tätigkeitsgebiete,
  • Berührungspunkte und Kooperation der Berufsgruppen untereinander,
  • Modelle zur Einordnung in die Linienorganisation,
  • Interessenvertretung nach außen und in den berufsspezifischen Weiterbildungsorganen,
  • Prüfung von Qualifizierungsmaßnahmen.

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